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Das Kinder-Koch-Event ein wunderbares Erlebnis nicht nur für die Kids!

  • Deine Kinder lieben es in der Küche zu werkeln und zu kochen?
  • Das Angebot soll allen Familienmitgliedern, von groß bis klein, Spaß machen…
  • Du bist auf der Suche nach einem Freizeittipp für dich und deine Familie?

Dann ist das Kinder-Koch-Event mit der „Kinderleichten Becherküche“ genau für euch gemacht!
Hier geht’s zu den nächsten Koch-Events. 

Birgit Wenz

Birgit Wenz

Gründerin:
Kinderleichten Becherküche

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„Herzlich willkommen, ich heiße Birgit und begrüße dich beim Kochkurs mit der Kinderleichten Becherküche. Verrätst du mir deinen Namen?“
, sage ich zu jedem Kind, das an diesem Sonntagmorgen für das Kinder-Koch-Event angemeldet ist. Schüchtern und unsicher schütteln mir die Kinder die Hand und sagen ihren Namen.

Aber bitte mit Schürze!

Wer keine eigene Schürze zum Kurs mitgebracht hat, bekommt eine grüne Becherküchenschürze von mir angezogen. Selbstverständlich gibt es ein Namensschild im Kochmützen Layout, damit ich schnell spicken kann, falls ich vergessen habe, wie das Kind heißt. Nach knapp fünfzehn Minuten sind die sechs Kids eingetrudelt und die Eltern verabschieden sich. Die Erwachsenen dürfen nämlich erst in zwei Stunden wiederkommen. So lange haben sie zu diesem Bereich keinen Zutritt mehr.

Kein Kochen ohne Hände waschen!

„Was muss man zuerst tun, bevor man mit dem Kochen anfangen kann?“ frage ich in die Runde. „Hände waschen!“ schallt es mir laut entgegen. Also, kann sich jetzt einer nach dem anderen die Hände mit Seife und warmem Wasser waschen.

Vorbereitung ist das A und O

Nun verteile ich die Kinder an die einzelnen Arbeitsplätze. Für jedes Kind habe ich an diesem Morgen einen Bereich auf der Arbeitsfläche eingerichtet. Mittig steht das Kochbuch, links angeordnet die Zutaten und rechts das Material, das man zum Zubereiten der Speise braucht. „Heute kochen wir Nudelauflauf. Aber bevor ihr mit der Arbeit beginnt, wollen wir alle Arbeitsschritte besprechen. Danach macht jeder das Rezept in seinem Tempo. Wir machen kein Wettrennen, der Auflauf kommt erst in den Ofen, wenn alle fertig sind.“ Schritt für Schritt gehen wir nun das Rezept durch. Die Kinder nennen die Zutat, zeigen das passende Nahrungsmittel auf der Arbeitsplatte und erzählen, was damit gemacht wird. Dann endlich geht es los!

Ein wenig Chaos gehört dazu!

Gleich zu Beginn müssen zwei Eier aufgeschlagen werden. Wirklich in jedem Kurs gibt es ein Kind, dem das Ei bei dieser Tätigkeit danebenfällt. Sofort stehe ich parat und helfe beim Aufwischen. „Das ist ganz normal, oder hast du schon mal einen Koch gesehen, bei dem die Küche während des Zubereitens der Speise glänzend sauber geblieben ist? Ich habe immer Ersatzeier dabei. Also versuch es gleich noch einmal.“ , ermuntere ich den kleinen Pechvogel. 

Mit Rat und Tat zur Seite stehen
„Birgit, muss der ganze Becher Sahne in die Schüssel?“ fragt mich Lisa, die schon bei Arbeitsschritt Nummer drei ist. „Ja, schau mal auf dem Bild, dann kannst du es erkennen.“, antworte ich ihr. Alina beginnt den Schinken in kleine Würfel zu schneiden und stöhnt: „Boah, ist das viel Arbeit!“ Aber ihr Gesicht strahlt bei dieser Aussage. Es scheint ihr Spaß zu machen. Und bei Arbeitsschritt Nummer neun füllen sich alle Kinder ihren blauen Becher dreimal randvoll mit Nudeln und schütten diese in die Schüssel. Nach und nach werde ich von jedem Kind gerufen. Die Masse muss jetzt in die Auflaufform und das ist etwas schwierig, da kann ich gerne helfen.

Die perfekte Beilage – der Salat

Weiter geht es mit dem Gurkensalat. Auch hierfür habe ich sechs Arbeitsplätze eingerichtet. Nacheinander beginnen die kleinen Köche und Köchinnen die Zutaten für die Soße mit den farbigen Bechern abzumessen und zu mischen, die Salatgurke zu schälen und zu hobeln. Wer auch mit dem Zubereiten des Salates fertig ist, darf aufräumen.

Ordnung ist das halbe Leben!

Die Gewürzdosen werden in den Karton geräumt, übrige Zutaten in der passenden Kiste verstaut, das schmutzige Geschirr in den passenden Behälter sortiert und der Müll in den richtigen Mülleimer geworfen. Wer dann auch noch seine Arbeitsfläche nass abgewischt hat, kann mit der nächsten Aufgabe beginnen – den Tisch eindecken.

Tischlein deck dich!

Jedes Kind hat einen eigenen Tisch für seine Familie. Mit Hilfe einer Vorlage deckt es die Plätze ein. Gründlich kontrolliere ich anschließend den Tisch. Sind die Gläser am richtigen Platz? Ist das Besteck komplett und passend angeordnet? Wer jetzt noch Energie hat, darf Servietten falten. Auch hierfür gibt es eine einfache Anleitung, so dass die Kinder es selbständig erledigen können. Wer keine Kraft und Ausdauer mehr hat, darf die Servietten einfach auf den Teller legen.

Kurze Verschnaufpause

Jetzt verweilen sich die Kinder in der Spielecke. Keiner der Kids ist noch schüchtern wie zu Beginn des Kurses. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Erste Freundschaften wurden geschlossen und fast immer wird in den großzügigen Räumlichkeiten Verstecken gespielt. Verschwitzte Gesichter voller Vorfreude werfen einen kurzen Blick in den Ofen und erklären: „Mmh, das sieht lecker aus!“

Die Gäste kommen!

Endlich können die Kerzen angezündet werden, denn die ersten Gäste sind in Sicht. Jedes Kind begrüßt seine Gäste, zeigt ihnen die Garderobe und führt sie zum Tisch. Die Eltern, Geschwister und Verwandten bekommen Mineralwasser oder Apfelschorle von ihrem Gastgeber serviert. Die Erwachsenen loben den exakt gedeckten Tisch und die Köche und Köchinnen können es kaum erwarten, bis die Nudeln aus dem Ofen kommen. Die heiße Auflaufform bringe ich zu den Tischen und bitte die Kinder, die Eltern schöpfen zu lassen, damit sie sich nicht verbrennen. Dann höre ich Besteck klappern und sehe selbstbewusste Kindergesichter, die ihren Eltern stolz erzählen, was alles im Auflauf ist und wie er zubereitet wurde. Die Erwachsenen sind voll des Lobes und genießen es, von ihrem Kind bedient und verwöhnt zu werden. Nach dem Essen schleppen die Mädchen und Jungen fleißig die Teller und Schüsseln zu mir in die Küche. Den Abwasch übernimmt die Spülmaschine für sie.

Auf Wiedersehen

Begeisterte Eltern, gut gelaunte Großeltern und fröhliche Kinder verabschieden sich kurze Zeit später bei mir, mit den Worten: „Es war so schön, vielen Dank dafür!“ 

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